Schule am Heikenberg

Die Kinder der drei zweiten Klassen sollen im Rahmen der
Verkehrserziehung ihren
Schulweg auf besondere Gefahrenstellen hin
untersuchen und diese in Arbeitsgruppen
mit Hilfe digitaler Kameras
dokumentieren. Danach sollen die Kinder eine Bildauswahl
treffen, die
geeignet ist, den neu eingeschulten Erstklässlern eine Hilfestellung für
ihren
Schulweg zu geben.
| Schuljahr 2001/02 | Entwicklung des schuleigenen Medienkonzeptes |
| Schuljahr 2002/03 | Beschluss der Lehrerkonferenz, mit einem Baustein des Medienkonzeptes an den Netdays 2002 teilzunehmen |
| 23.09.02 | Erstes Treffen mit den außerschulischen Partnern: Die Polizeiinspektion Lünen wurde durch unseren Bezirksbeamten, Herrn Höhn vertreten, die Agentur PGPA durch Herrn Hecht. |
| 30.09.02 | Die drei Kolleginnen des 2. Jahrgangs
machen sich mit der Technik der digitalen Schülerkameras* und der
zugehörigen Software vertraut: - Aufnahmetechnik der Kameras - Einspeisen der Bilder in die PCs - Importieren der Fotos in ein Arbeitsblatt einer Textverarbeitung |
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* Es stehen fünf Olympus C 100 mit 1,3 Mio. Pixel zur Verfügung, die für die Hand der Schüler bestimmt sind und sich in der Handhabung so einfach darstellen, dass die Aufnahmetechnik auch von jüngeren Kindern beherrscht wird. |
Der Ablauf der Projektwochen
| 01.10. - 2.10.02 | Die Kinder des 2. Jahrganges erproben in der Klasse den Umgang mit den Schülerkameras. |
| 04.10.02 | Die Kinder des 2. Jahrgangs gehen gruppenweise ihren Schulweg ab und fotografieren Verkehrssituationen im Schulbezirk. |
| 7.10.02 | Die aufgenommenen Bilder werden
gesichtet und von den Kindern bewertet: "Was ist hier gefährlich?" "Welche Bilder sind ungeeignet?" Die Lehrerinnen transponieren Bilder mit typischen Gefährdungsinhalten in Arbeitsblätter für die Kinder und drucken sie aus. |
| 8.10.02 | Die Kinder bearbeiten die Bilder auf
den Papierausdrucken und müssen ihre Meinung in einigen Sätzen
beschreiben. Dabei sind sie gezwungen, die Gefahrenmomente wiederzuerkennen und über die Lernstränge "Erkennen - Erzählen - Aufschreiben" möglichst bleibende Engramme der Situationen zu bilden: "Das ist hier gefährlich!" "So verhalte ich mich richtig." |
| 9.10.02 | Gruppenarbeit: Die
Situation, die am Vortag in Einzelarbeit ausgeführt wurde ,wird in
arbeitsgleichen Arbeitsgruppen noch einmal besprochen und die Gruppe
formuliert eine gemeinsame Empfehlung zum richtigen
Verhalten. Nach einer vorgegebenen Zeichnung schreiben die Kinder Geschichten über mögliche Unfälle, die Kinder auf dem Schulweg erleiden könnten. |
| 10.10.02 | Die Formulierungen werden
von einigen Kindern mit Hilfe einer Textverarbeitung
geschrieben und von anderen als Tondatei mit dem Computer aufgezeichnet. Die übrigen Kinder zeichnen Bilder zu den ausgewählten realen Bildsituationen. Der Bezirksbeamte wird für die Projektseite fotografiert. Auch mit ihm werden Tondateien aufgenommen, die Kindern Hinweise zum richtigen Verhalten liefern. |
| 11.10.02 | Die Kinder der Klasse 2a
fertigen einen Schulwegplan und malen die Gefahrenstellen hinein. Diese werden mit den Fotos der realen Situationen verbunden. Als Test für die Ausstellung wird eine Klasse 1gebeten, sich die Ausstellung anzusehen. Aus den Projektklassen stehen "Experten" bereit, die den Kindern der Klasse 1 helfen können, sich auf dem Plan zurecht zu finden, Fragen zu beantworten und sie auf übersehene Gefahren hinzuweisen. |
| 22.10.2002 | Das Material, das in den Projektwochen erstellt worden ist, wird mit Herrn Hecht von PGPA gesichtet, das Konzept für die Projektpräsentation wird besprochen und Herr Hecht erstellt eine vorläufige Präsentation mit dem Bildmaterial, den eingescannten Schülerzeichnungen und den Tondateien. |